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TU Berlin

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Sicherheitsforschung in Berlin

Die zunehmende Komplexität sozialer und technischer Prozesse macht Sicherheit zu einer zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Sicherheitsforschung an der Technischen Universität Berlin bündelt ein breites Spektrum an Kompetenzen und Aktivitäten in Forschung und Lehre, um dieser durch Konzepte und Lösungen zu begegnen. Interdisziplinarität ist dabei eines der zentralen Ansätze. Das spezifische Profil der Sicherheitsforschung an der Technischen Universität Berlin ergibt sich durch die Fähigkeit, Kompetenzen für sämtliche Elemente des technisch-gesellschaftlichen Steuerungszusammenhangs der zivilen Sicherheit zusammenzubringen, ohne dabei aus den Blick zu verlieren, dass Sicherheit und Steuerung ihre Grenze in einer offenen demokratischen Gesellschaft finden müssen.

Die Kompetenzen erstrecken sich von den Natur- und Technikwissenschaften über die Geistes- und Sozialwissenschaften bis hin zu Ökonomie und Recht. Im Fokus der Forschungsprojekte an über 18 Instituten steht die Technologieentwicklung, doch auch das Wissen, dass diese zu keiner Zeit unabhängig von gesellschaftlichen Dynamiken stattfindet. Adressiert werden unterschiedliche Technologiefelder von der Sensorik, Detektion und Automatisierung bis hin zur Simulation, Mustererkennung und Datenerfassung. Sollen Sicherheitstechnologien effektiv sein, müssen sie zur gleichen Zeit transparent und kontrollierbar sein. Entsprechend intensiv werden durch die sozialwissenschaftliche Technikforschung, durch Akzeptanzuntersuchungen und Usability, Technikentwicklungen begleitet, aber auch durch eigenständige Modelle etwa im Bereich des Datenschutzes Technikansätze konstruktiv ergänzt. Die einzelne Hardwarekomponente ist ebenso Gegenstand wie interagierende Systeme, die organisationsübergreifende Krisenkommunikation ebenso wie die Analyse der Konstruktion von Sicherheitswahrnehmung und Resilienz innerhalb der Bevölkerung.

Entsprechend vielseitig sind die Anwendungsfelder der Sicherheitsforschung an der Technischen Universität Berlin: Sie reichen von der Flughafensicherheit und der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr bis zur sicheren Steuerung im Bereich der Energieversorgung, von der sicheren Lieferkette bis zur Sicherheit von Telekommunikationssystemen. Das Cluster Sicherheit in der Stadt integriert diese Vielfalt.

Neben der Forschung spielt zunehmend die Lehre und Ausbildung eine Rolle.

Vorträge zum internationalen Stand der Forschung stehen auf dem Programm des Berliner Sicherheitsforschungskolloquiums, das mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gemeinsam durchgeführt wird. Internationale Fachexperten berichten über ihre Forschungen, Endanwender über neue Herausforderungen, Politik- und Rechtswissenschaftler über Sicherheitspolitik und Sicherheitsrecht. Die Veranstaltungen sind öffentlich, um auf diese Weise auch den gesellschaftlichen Diskurs anzuregen.

Der Security & Privacy Master der Fakultät 4 für Informatik startet ab dem WS 2012/2013. Im Fokus stehen Analyse, Design, Entwicklung und Bewertung von sicheren privacy-konformen vertrauenswürdigen Computersystemen. Die Helmholtz Research School on Security Technologies bildet den Kern der Doktorandenausbildung im Rahmen der Technischen Universität Berlin. Sie ist interdisziplinär angelegt. Sieben Institute der Technischen Universität Berlin sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligen sich. Gegenwärtig umfasst die Schule 22 Doktoranden, die an Projekten zu Terahertz, Kryptographie, Hardwareangriffen u.v.m. aber auch zu Innovationsprozessen aus sozialwissenschaftlicher Sicht arbeiten.

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